Wirtschaftlichkeit

Die Investition in eine Photovoltaikanlage ist finanziell rentabel und bietet langfristig eine kalkulierbare, hohe und steuerfreie Rendite.

Im Folgenden betrachten wir die Wirtschaftlichkeit von netzgekoppelten Photovoltaikanlagen für Privathaushalte, die den überwiegenden Teil der realisierten Anlagen ausmachen und überschüssigen Strom ins öffentliche Stromnetz einspeisen.

Dank der Aufnahmefähigkeit des Stromnetzes und der Möglichkeit, mit dem Energieversorger eine jährliche Saldierung von Strombezug und Einspeisung vorzunehmen, lassen sich Photovoltaikanlagen unter diesen Rahmenbedingungen besonders wirtschaftlich realisieren.

Einfache Berechnung der Amortisationszeit

Wenn wir die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage einfach und verständlich beurteilen möchten, sollten wir vor allem die Kosten für die Installation der Anlage sowie die voraussichtlichen Einsparungen bei den Stromkosten berücksichtigen.

Was kostet eine Photovoltaikanlage?

Die Kosten für die Errichtung einer Photovoltaikanlage liegen bei etwa **1.250 bis 1.625 € pro installiertem Kilowattpeak (kWp)**. Dabei handelt es sich um den Bruttopreis der kompletten Anlage, einschließlich aller erforderlichen Materialien, Genehmigungen und Installationsarbeiten. Kleinere Anlagen sind pro installiertem kWp in der Regel teurer, während größere Anlagen kostengünstiger ausfallen.

Wie viel Energie können wir mit einer Photovoltaikanlage einsparen?

Bei idealer Südausrichtung und einem Neigungswinkel von 35° erzeugt eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 1 kWp jährlich ungefähr **1.100 kWh Strom**.

Wie hoch ist der Preis für den eingesparten Strom?

Bei der Beantwortung der beiden vorherigen Fragen sind wir davon ausgegangen, dass die Photovoltaikanlage mit Einspeisung ins öffentliche Stromnetz betrieben wird. Auch die oben genannten Investitionskosten und jährlichen Stromerträge gelten nur unter dieser Voraussetzung. In diesem Fall wird der eingespeiste Strom zum gleichen Preis vergütet, zu dem wir Strom aus dem öffentlichen Netz beziehen, sofern die jährliche Stromerzeugung den eigenen Verbrauch nicht übersteigt.